Einleitung
An den Devisenmärkten ist jeder Handel eine Messung des relativen Werts. Wenn Händler sagen, „das Pfund steigt“, beziehen sie sich fast immer auf das Pfund gegenüber dem US-Dollar (GBP/USD). Eine professionelle Strategie namens Triangulation ermöglicht es Ihnen jedoch, über ein einzelnes Währungspaar hinauszuschauen, um zu ermitteln, welche Währung tatsächlich die stärkste oder schwächste ist. Indem Sie analysieren, wie drei verschiedene Währungen miteinander interagieren, können Sie sicherstellen, dass Sie stets „das Beste gegen das Schlechteste“ kombinieren und so Ihren potenziellen Gewinn und Ihr Momentum maximieren.
Das Konzept des relativen Werts
Beim Handel dreht sich alles darum, den Wert eines Vermögenswerts mit dem eines anderen zu vergleichen.
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Währungspaare: Da Währungen paarweise gehandelt werden, kaufen Sie gleichzeitig eine Währung und verkaufen eine andere.
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Das Ziel: Die größte Wertdiskrepanz zu finden – also eine Situation, in der eine Währung an Wert gewinnt, während die andere an Wert verliert.
Was ist Triangulation?
Die Triangulation ist eine grundlegende Strategie, bei der man drei Währungen analysiert, um zu entscheiden, welches Währungspaar die besten Handelsbedingungen bietet.
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Die drei Komponenten: In der Regel handelt es sich dabei um den US-Dollar (als Basiswährung) und zwei weitere Währungen, beispielsweise den Euro und das britische Pfund.
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Hinweise aus Währungspaaren: Anhand eines „Cross-Paares“ wie EUR/GBP lässt sich feststellen, welche der beiden Währungen fundamental schwächer oder stärker ist – unabhängig davon, wie sich der US-Dollar entwickelt.
Unter Zugrundelegung des US-Dollar-Index (DXY)
Der US-Dollar-Index (DXY) ist das wichtigste Instrument, um die allgemeine Entwicklung des Dollars zu verstehen.
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Stärkeindex: Er misst die Entwicklung des Dollars gegenüber einem Währungskorb, der unter anderem den Euro (als größten Bestandteil), den Yen, das Pfund und den kanadischen Dollar umfasst.
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Der Richtungsfilter: Wenn sich der DXY auf dem Stunden-Chart langsam nach oben arbeitet, sollte Ihre allgemeine Strategie darin bestehen, Dollar zu kaufen. Der nächste Schritt besteht darin, zu entscheiden, welche Währung Sie dagegen verkaufen sollten.
Starke und schwache Gleichaltrige erkennen
Sobald Sie wissen, dass Sie den Dollar kaufen (oder verkaufen) möchten, nutzen Sie Kreuzkurse, um den besten Kandidaten zu finden:
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Euro gegenüber Pfund: Wenn der EUR/GBP-Kurs stark fällt, bedeutet dies, dass der Euro gegenüber dem Pfund schwächer ist.
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Entscheidung: Wenn der Dollar an Wert gewinnt, sollten Sie den Euro (EUR/USD) shorten, da er das schwächere Glied ist und wahrscheinlich einen stärkeren Kursrückgang verzeichnen wird als GBP/USD.
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Entscheidung: Wenn der Dollar nachgibt, sollten Sie das Pfund (GBP/USD) kaufen, da es die stärkere Währung ist und wahrscheinlich stärker zulegen wird als der Euro.
Praxisbeispiele: Euro/Pfund und Australischer Dollar/Neuseeland-Dollar
Das Video verdeutlicht, wie diese „grenzüberschreitenden“ Beziehungen für Klarheit sorgen:
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Aussie/Kiwi (AUD/NZD): Wenn der australische Dollar stärker zulegt als der neuseeländische Dollar und der US-Dollar insgesamt an Wert verliert, ist es am sinnvollsten, eine Long-Position in AUD/USD einzugehen .
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USD gegenüber dem mexikanischen Peso (USD/MXN): Wenn der Dollar an Wert gewinnt und der mexikanische Peso gegenüber dem Yen stark an Wert verliert, können Sie mit dem Kauf von USD/MXN „mehr herausholen“ als mit dem Kauf von USD/JPY, da der Peso fundamental schwächer ist.
Anwendung technischer Ansätze auf triangulierte Ideen
Die Triangulation gibt die grundlegende Richtung vor, aber Sie benötigen dennoch ein technisches Setup, um den richtigen Zeitpunkt für Ihren Einstieg zu bestimmen.
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Der letzte Schritt: Sobald Sie das Paar mit dem größten Kontrast zwischen dem stärksten und dem schwächsten Währungspaar ermittelt haben (z. B. Short EUR/USD), suchen Sie nach einem technischen Auslöser auf diesem konkreten Chart.
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Auslöser: Zu den gängigen Einstiegssignalen zählen bullische/bärische Engulfing-Kerzen, Hammer-Kerzen oder Rückzüge bis zum 50-Prozent-Fibonacci-Retracement-Niveau.








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