Einleitung
Das „Daily Breakout Trading System“ ist eine mechanische Strategie, die speziell für Trading-Einsteiger entwickelt wurde, die klare „Wenn-Dann“-Regeln befolgen möchten. Durch die Konzentration auf tägliche Kurs-Extreme und die Verwendung eines festen Risiko-Ertrags-Verhältnisses verhindert dieses System Spekulationen und emotionale Entscheidungen. Die Strategie zielt auf einen mathematischen Vorteil ab, bei dem ein gewinnbringender Trade zwei Verluste ausgleichen kann, wodurch langfristige Rentabilität gewährleistet wird, selbst wenn der Trader nur in einem Drittel der Fälle richtig liegt.
Der mechanische Vorteil
Ein mechanisches System funktioniert wie ein Computerprogramm: Wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt ist, wird der Handel ausgeführt.
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Einfachheit: Das „Geniale“ an diesem System ist seine Unkompliziertheit, wodurch es für neue Trader leicht verständlich ist.
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Positives Risiko-Ertrags-Verhältnis: Das System ist so aufgebaut, dass Ihre potenziellen Gewinne mindestens doppelt so hoch sind wie der Betrag, den Sie bei einem einzelnen Trade riskieren.
Den Trend erkennen (20-Tage-EMA)
Bevor Sie nach einem Ausbruch Ausschau halten, müssen Sie die Richtung des Marktes mithilfe eines einzelnen gleitenden Durchschnitts ermitteln.
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Der Indikator: Wenden Sie einen exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) mit einer Periode von 20 Tagen auf das Tageschart an.
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Der Filter: Suchen Sie nur nach Kaufsignalen, wenn der 20-Tage-EMA nach oben tendiert (bullisches Verhalten), und nur nach Verkaufssignalen, wenn er nach unten tendiert.
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Langfristige Übereinstimmung: Die besten Einstiegsmöglichkeiten ergeben sich, wenn sich der kurzfristige 20-Tage-EMA mit dem übergeordneten, jährlichen Trend deckt.
Schritt-für-Schritt-Einrichtung: Einträge und Risiko
Sobald sich der Trend auf dem Tages-Chart bestätigt hat, wechseln Sie zum 1-Stunden-Chart, um den Trade einzurichten:
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Bestimmen Sie die Spanne: Markieren Sie den Höchst- und den Tiefstwert der Kerze des Vortages.
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Der Einstieg: Platzieren Sie eine Buy-Stop-Order knapp über dem Tageshoch des Vortages (bei einem Aufwärtstrend) oder eine Sell-Stop-Order knapp unter dem Tagestief des Vortages (bei einem Abwärtstrend).
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Der Stop-Loss: Verwenden Sie ein Fibonacci-Retracement-Tool, um das genaue 50-Prozent-Niveau der Kursspanne des Vortages zu ermitteln. Setzen Sie Ihren Stop-Loss an diesem Mittelpunkt.
Berechnung der Zielwerte für ein Verhältnis von 2:1
Dieses System nutzt die Volatilität des Vortages, um zu bestimmen, wie hoch das Gewinnziel sein soll.
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Die Messung: Messen Sie den Abstand zwischen Ihrem Einstiegspunkt (dem Höchst-/Tiefstkurs) und dem unteren bzw. oberen Ende der gesamten Kursspanne des Vortages.
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Das Ziel: Berechne diese gesamte Distanz in Richtung des Ausbruchs, um dein Take-Profit-Ziel zu ermitteln.
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Mathematischer Vorteil: Da Sie nur die Hälfte der täglichen Kursschwankung (den 50-prozentigen Stop-Loss) riskieren, aber einen Gewinn in Höhe der gesamten täglichen Kursschwankung anstreben, erzielen Sie automatisch ein Risiko-Ertrags-Verhältnis von 2:1.
Wann man das Setup vermeiden sollte
Nicht jeder Kursausbruch ist ein geeignetes Handelssignal. Filtern Sie Setups unter den folgenden Bedingungen heraus:
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Abgeflachter EMA: Wenn der 20-Tage-EMA flach verläuft oder träge ist, befindet sich der Markt wahrscheinlich in einer Seitwärtsbewegung und neigt zu „Whipsaws“ (falschen Ausbrüchen).
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Entgegen dem Trend: Wenn der aktuelle Kurs in einem Aufwärtstrend bereits unterhalb der Handelsspanne des Vortages liegt, sollten Sie mit diesem speziellen System nicht versuchen, „bei einem Kursrückgang zu kaufen“.
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Fehlende Dynamik: Das System funktioniert am besten, wenn sich der EMA sichtbar „krümmt“ oder in eine klare Richtung schießt.
Mit Siegen und Niederlagen umgehen
Kein System funktioniert zu 100 %, und man muss auf Verluste vorbereitet sein.
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Aus Verlusten lernen: Ein Verlust entsteht, wenn der Kurs das Tageshoch bzw. -tief des Vortages durchbricht, sich dann aber wieder zurückzieht und Ihren 50-Prozent-Stop-Loss erreicht. Im Beispiel mit dem Euro/kanadischen Dollar wurde ein Verlust von 30 Pips durch das Potenzial für einen Gewinn von 60 Pips ausgeglichen.
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Die „Drei-zu-Eins“-Variante: Fortgeschrittene Trader können versuchen, das Dreifache der Höhe der Kerze des Vortages anzustreben, um ein Verhältnis von 3:1 zu erreichen, was jedoch mehr Geduld gegenüber dem Markt erfordert.
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Konsequenz: Wenn Sie sich an den Trend halten und ein Verhältnis von 2:1 beibehalten, können Sie öfter falsch liegen als richtig und dennoch langfristig ein profitabler Trader bleiben.








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