Einleitung
„Der Trend ist dein Freund“ lautet ein klassisches Handelssprichwort, doch für viele Trader besteht die Herausforderung darin, genau zu erkennen, wann ein Trend nach einer Pause wieder an Fahrt gewinnen wird. In dieser Lektion wird eine einfache, aber effektive Technik vorgestellt, mit der sich das Marktmomentum anhand von impulsiven Fortsetzungsmustern einschätzen lässt. Indem Trader auf eine bestimmte Art explosiver Kursbewegungen warten, um den Trend zu bestätigen, können sie sich auf kurzfristigen Charts an das langfristige Momentum anpassen und gleichzeitig klare Risikoparameter einhalten.
Das Konzept der „impulsiven Fortsetzung“
Im Gegensatz zu komplexen geometrischen Mustern handelt es sich bei diesem Ansatz um eine „Denkübung“, bei der die Marktdynamik im Mittelpunkt steht.
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Grundlegende Philosophie: Devisenmärkte neigen dazu, über einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahren einen Trend zu bilden; diese Strategie nutzt diese langfristigen Zyklen auf 30-Minuten- oder 1-Stunden-Charts.
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Anti-Counter-Trend: Das Ziel besteht darin, sich strikt an den Trend zu halten und „verlorene Strategien“ zu vermeiden, bei denen versucht wird, Marktumkehren vorherzusagen.
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Das Signal: Sie suchen nach einem Übergang von einer relativ ruhigen Marktlage zu einer explosiven, „impulsiven“ Bewegung in Richtung des bestehenden Trends.
Erkennen der Entwicklung: Von ruhig bis explosiv
Die Konstellationen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit treten auf, wenn ein deutlicher Kontrast in der Größe der Kerzen besteht.
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Zustand vor dem Signal: Im Idealfall sollte sich der Markt in einer Abfolge kleiner, ruhiger Kerzen bewegen.
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Der Auslöser: Eine Kerze mit extrem großem Volumen (bullisch oder bärisch) durchbricht die Seitwärtsbewegung in Richtung des langfristigen Trends.
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Die Bedeutung: Dieser plötzliche Wechsel von kleinen zu großen Kerzen deutet darauf hin, dass wieder eine starke Dynamik eingetreten ist und der Markt bereit ist, seinen bisherigen Kurs fortzusetzen.
Festlegen von Einstiegskursen und Stop-Loss-Limits
Diese Strategie bietet einen sehr mechanischen Ansatz zum Risikomanagement:
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Der Einstieg: Sie steigen in die Position ein, sobald das Hoch (bei einem Aufwärtstrend) oder das Tief (bei einem Abwärtstrend) der großen Impuls-Kerze durchbrochen wird.
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Der Stop-Loss: Setzen Sie Ihren Stop-Loss auf der gegenüberliegenden Seite derselben großen impulsiven Kerze.
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Logik: Wenn sich der Markt bis über diese große Kerze hinaus umkehrt, handelte es sich bei der Momentum-Wende um eine „Falschsignal“, und die Handelsidee ist nicht mehr gültig.
Anwendung des Setups unter verschiedenen Marktbedingungen
Obwohl dieser Trendwechsel für Trends konzipiert ist, lässt er sich auch in klar definierten Konsolidierungsbereichen nutzen:
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Trend-Anwendung: Funktioniert am besten bei klar definierten Trends, wie beispielsweise dem mehrjährigen Aufwärtstrend des USD/JPY.
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Konsolidierungsanwendung: Kann angewendet werden, wenn sich ein Markt seit 1 bis 2 Jahren zwischen einer deutlichen Unterstützungs- und Widerstandslinie bewegt (z. B. US-Öl). Warten Sie auf eine impulsive Kerze nahe dem unteren Ende der Spanne, die eine Bewegung zurück in Richtung des oberen Endes signalisiert.
Handelsbeispiele: Devisen, Gold und Öl
Das Video veranschaulicht die Vielseitigkeit des Musters über verschiedene Anlageklassen hinweg:
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USD/JPY (30 Min.): Eine große grüne Kerze durchbrach die Seitwärtsbewegung bei 151,20, was zu einer schnellen Bewegung um 100 Pips auf 152,21 führte.
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Gold (30 Min.): Eine impulsive Sequenz aus drei Kerzen führte zu einem Anstieg von 2.647 $ auf 2.662 $ und signalisierte damit eine Fortsetzung des Aufwärtstrends.
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GBP/USD (30 Min.): Eine impulsive Kerze von 1,2781 bis 1,2813 führte zu einer Bewegung, die nach einem erfolgreichen Retest des Ausbruchsbereichs schließlich deutlich höher ausfiel.
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US-Öl (30 Min.): Eine massive Kerze durchbrach eine langfristige Bodenbildung in der Nähe von 69 US-Dollar und erreichte schließlich die Marke von 72,50 US-Dollar.








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