Einleitung
Fibonacci ist ein mathematischer Satz, der im 13. Jahrhundert entdeckt wurde und sich wiederholende Muster und Verhältnisse beschreibt, die überall in der Natur zu finden sind. An den Finanzmärkten wird das Fibonacci-Retracement-Tool verwendet, um vorherzusagen, wo ein Kurs möglicherweise „zurückfällt“, bevor er seinen ursprünglichen Trend fortsetzt. Obwohl Fibonacci sehr leistungsstark ist, entfaltet es seine größte Wirkung, wenn es als Teil einer umfassenderen Strategie eingesetzt wird, um Bereiche der „Konfluenz“ zu identifizieren, in denen mehrere Gruppen von Händlern wahrscheinlich in den Markt einsteigen werden.
Die Ursprünge und das Wesen von Fibonacci
Die Folge (1, 1, 2, 3, 5, 8...) beschreibt Verhältnisse, die sich überall wiederholen – vom Wachstum der Pflanzen bis hin zur Art und Weise, wie Berge sich erheben und wieder absenken.
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Der Goldene Schnitt: 61,8 % ist das bekannteste Fibonacci-Verhältnis und wird oft als „Goldener Schnitt“ der Mathematik und der ästhetischen Schönheit angesehen.
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Marktkorrelation: Im Laufe der Zeit stellten Händler fest, dass die Märkte bei Kurskorrekturen häufig genau diese natürlichen Verhältnisse einhalten.
Wichtige Fibonacci-Retracement-Niveaus
Die meisten Trader konzentrieren sich bei der Suche nach einer Kurserholung auf drei Hauptniveaus:
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38,2 %: Ein geringfügiger Rückgang, der häufig bei sehr starken Trends zu beobachten ist.
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50 %: Streng genommen kein Fibonacci-Verhältnis, sondern eine alte „Wall-Street“-Faustregel, die viele Trader in ihr Instrumentarium aufnehmen.
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61,8 %: Der „Goldene Schnitt“, der oft als das wichtigste technische Niveau angesehen wird.
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Sonstiges: Werte wie 23,6 %, 78,6 % und 161,8 % werden von einigen Experten verwendet, finden jedoch weniger breite Anwendung als die drei Hauptwerte.
Die „Eins-Zwei-Drei“-Kombination für den Einstieg
Fibonacci allein ist subjektiv und stellt keinen garantierten Umkehrpunkt dar. Um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, sollten Sie auf eine dreistufige Bestätigung achten:
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Das Niveau: Der Kurs erreicht ein bedeutendes Fibonacci-Niveau (z. B. 50 % oder 61,8 %).
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Marktüberblick: Das Kursniveau entspricht einem früheren Widerstandsbereich, der nun als Unterstützung fungieren dürfte.
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Kursentwicklung: Auf diesem Niveau bildet sich ein eindeutiges Kerzenmuster, beispielsweise ein „Hammer“ oder ein „Shooting Star“.
Fibonacci als Konfluenz-Tool
Die wahre Stärke von Fibonacci liegt darin, verschiedene Arten von Tradern zusammenzubringen:
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Händlergruppen: Indem Sie bei einem Fibonacci-Niveau einsteigen, das zudem mit einem gleitenden Durchschnitt (wie dem 50-Tage-EMA) und einer großen runden Zahl übereinstimmt, handeln Sie gemeinsam mit drei verschiedenen Gruppen von Marktteilnehmern.
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Erhöhte Wahrscheinlichkeit: Dieses „Zusammentreffen verschiedener Ereignisse“ erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Unterstützung oder der Widerstand hält, erheblich.
Praktische Beispiele
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Bitcoin: Nach einer massiven Kursbewegung fiel Bitcoin genau auf das 50-Prozent -Retracement-Niveau, bildete einen großen Hammer und durchbrach seinen 200-Tage-EMA nach oben, was einen klaren Einstiegspunkt signalisiert.
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FTSE 100: Händler könnten auf eine Korrektur bis zur 38,2-%-Markewarten, die mit einem früheren Schwingungshoch bei 8.500 und dem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt (EMA) zusammenfällt und so einen starken Unterstützungsbereich aufgrund des „Marktgedächtnisses“ bildet.
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CHF/JPY: Das Währungspaar prallte vom 38,2-Prozent-Niveau ab und bildete ein „Shooting Star“-Muster, was ein technisches Signal für einen Einstieg in den Abwärtstrend liefert.
Fortgeschrittene Anwendungsfälle
Über die Einstiegspunkte hinaus kann Fibonacci auch bei der Verwaltung eines laufenden Handels helfen:
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Stop-Loss-Orders verschieben: Wenn der Kurs Niveaus wie das 23,6 %-Retracement durchbricht, können Sie Ihre Stop-Loss-Order hinter dieses Niveau verschieben, um Gewinne zu sichern, während Sie das vorherige Hoch bzw. Tief anvisieren.
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Zielwerte: Trader nutzen häufig frühere Fibonacci-Extremwerte (0 % oder 100 %) als logische Zielwerte für ihre Kursbewegungen.








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